TSUNAMI
Gedicht
die sonne schien hell und warm
als die große welle kam
tausende riss sie in den tod
und für mehr kam die große not
wo bürokratie und geiz versagt
wird durch spenden linderung gewagt
menschenhilfe aus aller welt
der katastrohpe entgegen fällt
solidarität noch und noch
die zärtlichkeit der völker die ist hoch
aber die frage die ich mir stelle
traumparadies wieder haben auf die schnelle
oder gar des sextourismus wille
wie der schrei aus der stille
wenn wir in diese kinderaugen sehen
jetzt einen besseren weg zu gehen
so ist es doch wie ein muß
nur die reichen unverhohlen
tun sich am Schluss
die spenden wieder hohlen
denn den großen geiern tat dies nicht verletzen
mal halt den zinssatz bloss tiefer zu setzen
und die pharmazie und banken
werden die sich für die spenden bedanken ?
hilfe und fortschritt muß den menschen bedienen
daran darf keiner verdienen !
© 2005 by werner kelm
Öl auf Leinwand
(keilrahmen,
Naß in Naß
Malform)
60 X 50 cm