Die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben begreift also alles in sich, was als Liebe, Hingabe, Mitleiden,                                                                                                           Mitfreude und Mitstreben, bezeichnet werden kann.

Die Kunst , was ist sie....

Die Ausübung angeborener oder erworbener (autodidaktische/Selbstunterricht oder akademische/Schulische Ausbildung) Fähigkeiten in hochentwickelter,spezialisierter Form. Das als “Können” oder als “Kunstfertigkeit ausgeübt wird und als Resultat dieser Betätigung als Kunstwerk die Vollendung zu finden,sofern es allgemein durchschnittliche Leistungen übersteigt und im eigentlichen Sinne jedes schöpferische-ästhetische (der sinnlichen Erkenntniss oder den Schönen) Gestalten steht und dessen jeweiliges Ergebniss auf den Gebieten der einzelnen Kunstarten und Gattungen (Das Eigentümliche eines formalen Gattungs und Klassifikationsbegriff / Klassische Difinition der Bestimmung: Angabe der nächsthöhreren Gattung und der spezifischen Differenz). Die genaurere Definitionen über das Wesen dieses ästhetische Schaffens gestaltet sich sehr schwierig,da sie von der Beantwortung einer Reihe von Vorfragen abhängt,die die Wurzeln des Tuns betreffen,die Definition des Schönen ünd der eigenen Sinnlichkeit ja die eigemtlichen Aufgabe(in Form von Bestimmung) dieser Kunst betreffen.Diese Vorfragen werden in allen Epochen der Kunstgeschichte auf Grund der unterschiedlichen Anschauungen über das Wesen der Menschen,dessen Ausdruck die Kunst ja auch ist,verschieden beantwortet.Das jedes Werk der Kunst durch das innewohnende Prinzip der Harmonie (Die Zustimmung der Farben,Maße,Bewegung als Bestimmung zur Ordnung und Eintracht des Schönen),nicht immer an die landläufigen,von Klassichen Idealen, wie Glaube=Kirche,Herrscher=Adel,Gesellschaftsform=Bürgertum,bestimmten Schönheitsvorstellungen gebunden ist.In den vorgeschichtlichen Kulturen offenbart sich dieses Prinzip der Kunst.Zum Beispiel bei der Gegenüberstellung der Kunststile(Gattungsart in Zeitabschnitten und Kompositionen) wie Barock,Renaissance,Gotik,und Romanik durch das Ständige ablösen von Motiv und Themenkreise.

 

und die Malerei

Die Kunst, mit Farbe eine Fläche in ein Bild zu verwandeln.Eine Gattungsart der Bildenen Kunst, auch darstellende Kunst genannt und gehöhrt auch zur Gruppe der freien Künste (Gattungsbezeichnung für die Malerei,Poesie,Musik gegen über der Gebrauchtskünsten der Grafik, Gartenkunst und Kunsthandwerk oder zweckgebundenen Baukunst). Man unterteilt die Malerei in drei Arten 1. Der Maltechnik in den Gattungen der Aquarell-(Wasserlösliche Lasurfarben),Pastell-(Trockenmalerei mittels Schlemkreide und Tonerde in Form von Stiften),Tempera-(Wasserverdünnte Bindemittel die Fablich schwer vermischbar sind),Ölmalerei (Ölhaltige Bindemittel mit Harzbeimischungen)sowie der Neuzeitlichen Acrylmalerei (Beruht auf Chemischerbasis im puren Zustand der Ölmalerei nachempfunden und wasserlöslich der Aquarellmalerei zugewand)  2. Nach der Größe und dem Materiel des Malgrundes wie Monumental (Wandmalerei) bis Miniaturmalerei (Buchmalerei die durch die Buchdruckkunst abgelöst wurde.),sowie der Sandmalerei (Indianische Kunst),Mosaikmalerei (byzantinische Kunst),Glasmalerei (Gotik) bis zur Tafelmalerei (Christliche Ikonen und Altarkunst)und im 19.ten Jahundert von der Leinwandmalerei abgelöst.Sowie durch die Neuzeit immerwieder neu entstehende Malhintergründe. 3. Und nach Thema und Gegenstand der Darstellung wie Bildnis- Stilleben- Landschaft- Historie- und Interieurmalerei(Innenraummalerei)Der Kunstwert, als Rang, hebt die Malerei sich durch die von der reproduzierenden (immer wieder herstellbar im Detail) Leistung der Gebrauchskunst deutlich durch reine Unikate(Einmahlige Herstellung) ab.Meßbare Qualitäten sind nicht nur die handwerklichen-technichen Ausführungen (Optische und künstlerische Einwirkung durch Festlegung des Formats und Bearbeitung des Malgrundes ,sowie Wahl und Auftragsbetimmung der Farben durch denKünstler) auch die Farbgebung,Komposition (Gesetzmäßigkeit des Bildaufbaus z.B.Verteilung von figurengruppen,Festlegung von Bewegundsmotiven,Lichtverteilung im Verhältnis der Darstellung zu dem sie umgebenen Raum) und die Art der hierauf beruhenden geistigen Aussage des Künstlers. Dieses zusammen bezeichnet man mit durch zusammen wirken von Inhalt und Form als Stil der Malerei.

Jede Malerei beruht auch auf die Farbenlehre,sie beihnhaltet die Entstehung der Ordnung der Farben und ihre Wirkung auf das Auge unter der Hinzuziehung der Physik,der Physologie und der Psychologie. Das weiß erscheinene Sonnelicht wird als Lichtwelle durch ein Prisma geleitet und in seine Spektalfarben zerlegt.Treffen verschiedene Specktralfarben auf das Auge auf der selbenstelle entseht ein einziger Farbeindruck.Newton hat die Spektralnatur des Lichtes erkannt und Hickethier hat die neue Farben Ordnung der Grundfarben Gelb,Rot und Blau aufgebaut.

Farbe als pysikalischer Gegenstand ist nun mal nicht existent, nur durch Verbindung eines existierenden Gegenstandes unter Einwirkung einer Lichtwelle sichtbar!

                           *    Harmonie     *    Ästhetik      *     Moral     *     Ethik     *

Harmonie wird als  Merkmal des Schönen in der Ästhetik als sinnliche Erkenntnis emfunden.

Moral, Gesetzmäßigkeit sittlicher Lebensführung,durch Gewissen,Pflicht,Verantwortung,Entscheidung als Werte der Ehtik .

 „Was ist Ehrfurcht vor dem Leben, und wie entsteht sie in uns? Die unmittelbarste Tatsache des Bewusstseins des Menschen lautet: ‘Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.’ Als Wille zum Leben inmitten von Willen zum Leben erfasst sich der Mensch in jedem Augenblick, in dem er über sich selbst und über die Welt um sich herum nachdenkt.“ „Zugleich erlebt der denkend gewordene Mensch die Nötigung, allem Willen zum Leben die gleiche Ehrfurcht vordem Leben entgegenzubringen wie dem eigenen. Er erlebt das andere Leben in dem seinen. Als gut gilt ihm: Leben erhalten, Leben fördern, entwickelbares Leben auf seinen höchsten Wert bringen; als böse: Leben vernichten, Leben schädigen, entwickelbares Leben niederhalten.“ „Dies ist das denknotwendige, absolute Grundprinzip des Sittlichen.“ „Ethisch ist der Mensch nur, wenn ihm das Leben als solches, das der Pflanze und des Tieres wie das des Menschen, heilig ist und er sich dem Leben, das in Not ist, helfend hingibt. Nur die universelle Ethik des Erlebens der ins Grenzenlose erweiterten Verantwortung gegen alles, was lebt, lässt sich im Denken begründen.“ „Die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben begreift also alles in sich, was als Liebe, Hingabe, Mitleiden, Mitfreude und Mitstreben, bezeichnet werden kann.“

                                                                                                                                                         Albert Schweitzer

 

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Artikel 5 Abs 3

Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre

entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

 

   © Werner Kelm                                        im Februar/März  2005

 

 

Fortsetzung folgt!                                         Zurück zur Malerei